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Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sogenannte empirische Technik. Das heißt, sie wurde von dem Ehepaar Asdonk, beides Mediziner, im Selbstversuch entwickelt. Unser Körper wird nicht nur von einem dichten Geflecht aus Blutgefäßen durchzogen, sondern auch vom Lymphsystem und den Lymphknoten. Letztere kennt jeder, wenn sie bei einer Grippe, vor allem in der Halsregion anschwellen und schmerzen.

Die Lymphe ist ein wichtiger Bestandteil des Blutes und die Hauptaufgabe des Lymphsystems ist die Immunabwehr und die Filterung und Reinigung. Dazu sammelt es, ähnlich einem körpereigenen „Staubsauger", den ganzen Müll, der bei den Stoffwechselvorgängen entsteht, oder anderweitig im Körper landet, der nichts im Blut zu suchen hat und schleust ihn durch verschiedene Filterstationen, die Lymphknoten, ehe es die Lymphe im Bereich des Herzens wieder ins Blut zurück gibt.

Deswegen fangen wir in der Behandlung immer in der Halsregion an und arbeiten uns dann in Richtung des eigentlichen Problems. Stellen Sie sich bitte vor, sie haben einen Stau auf der Autobahn. Solange die Autos vorne nicht fahren, können sie hinten hupen und drängeln wie sie wollen. Dass die Reinigung des Körpers normalerweise gut funktioniert, zeigt die Tatsache, dass bei Armtättowierungen Farbpartikel in den Achsellymphknoten gefunden werden.

Kommt es jedoch zu einer Störung, spricht der Volksmund beispielsweise von „Wasser in den Beinen". Es ist ein Ödem entstanden. Dies ist meist sehr unangenehm und sogar schmerzhaft und birgt eine hohe Thrombosegefahr. Im schlimmsten Fall kann sich sogar ein so genanntes offenes Bein" entwickeln. Mit etwas Geduld und in Kombination mit einem entsprechenden Lymphdrainageverband hat man gute Chancen, dieses Bein wieder zu schließen. Dazu gehört natürlich eine vernünftige Pflege und ärztliche Betreuung. Ist das Ödem jedoch durch ein Trauma entstanden, reicht die Lymphdrainage meist aus.

Mögliche Anwendungsgebiete sind u.a. ...

  • Schwellungsprobleme nach Belastung
  • Nachsorge von Krebsbehandlungen (in Absprache mit dem behandelnden Arzt)
  • Ulcus cruris (offenes Bein)
  • Diabetische Probleme
  • Allergien
  • Nachsorge bei Operationen
  • Entspannung
  • Chronische Ödeme

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Da ich ausschließlich privat behandeln darf, fragen Sie bitte Ihre Krankenkasse vorher, ob sie die Behandlung übernehmen.

Dauer zwischen 30 und 60 Minuten, je nach Krankheitsbild

Auch die Kosten variieren dadurch. Fragen Sie bitte nach, dann kann ich Ihnen die detaillierten Aufstellungen gerne geben.

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