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Kopfschmerz

Es gibt viele Arten von Kopfschmerz, die sehr unterschiedlich behandelt werden können.

Der häufigste Kopfschmerz ist der sogenannte "idiopathische Kopfschmerz" oder "Spannungskopfschmerz"

Meist klagt der Betroffene über dumpfe Schmerzen die meist im Bereich des Schädels, des Nackens oder des Hinterhauptes zu spüren sind. Sie setzen meist im Laufe des Tages ein und werden oft begleitet von Spannungsgefühlen und einem Gefühl der Benommenheit oder "Leere im Kopf". 

Häufige Ursachen dieser Kopfschmerzform sind

  • Verspannungen
  • Stress
  • schlechte Körperhaltung
  • Übersäuerung der Muskulatur
  • Kieferproblematiken
  • Zugempfindlichkeit
  • Überlastung

Mögliche Abhilfe bieten hier alle Formen des Massage, von der Bindegewebsmassage bis zur Tiefenentspannung der Lomi-Lomi-Nui. 

Die wichtigste Behandlungsmöglichkeit bietet jedoch die Craniosacrale Therapie, die sowohl den Schädel an sich, als auch das Kiefergelenk, oder Spannungen der Rückenmarks- und Hirnhäute lösen kann. 

Nicht zu vergessen dabei sind das erlernen einer guten Körperhaltung und Entspannung als Abbau des psychosozialen Stresses.

Eine weitere Art des Kopfschmerzes ist der sogenannte "Medikamentenkopfschmerz". Er entsteht häufig als Folge eines Spannungskopfschmerzes, durch erhöhten Gebrauch von Schmerzmitteln. Kopfschmerzen auf eigene Faust zu behandeln geht meist nur kurzfristig, wenn überhaupt. Als weitere Folge des regelmäßigen Medikamentenmissbrauches kann es zu  weiteren Schädigungen z.B. der Niere und der Leber kommen. Daher: Kopfschmerz bitte nicht selbst behandeln, sondern die Behandlung in geschulte Hände geben. 

Hier hilft nur ein gezielter Medikamentenentzug, unterstützt durch eine Darmsanierung, eine Entsäuerung des Organismus und die Bahndlung des ursprünglichen Kopfschmerzes.

 

Die mit bekannteste Form des Kopfschmerzes ist wohl die "Migräne". Hier unterscheidet man die Migräne ohne und die mit Aura. Bei der Migräne ohne Aura kommt es zu pulsierenden Kopfschmerzen, die oft beidseits sind. Die Patienten klagen über Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und jedes Geräusch wird als schmerzhaft empfunden.

Bei der Migräne mit Aura kommt es zusätzlich vor oder während des Anfalles zu neurologischen Überreizungs- oder Ausfallserscheinungen. Dazu zählen:

- Gefühlssstörungen

- optische Störungen wie Flimmern oder Doppelbilder

- Gleichgewichtsstörungen

- Sprachstörungen

- olfaktorische Halluzinatioenen bei denen man etwas zu riechen meint

um nur einige Beispiele aufzuführen.

Auch hier hat sich die craniosacrale Therapie bewährt. Man weiß heute, dass etwa 80% aller Kinder, die nicht normal entbunden werden, früher oder später zu Migräne neigen. Auch Unfälle oder Traumen anderer Art können zu Blockaden im Craniosacralen Bereich führen und entsprechend Migräne auslösen.

Die wohl schlimmste Art des Kopfschmerzes ist der sogenannte "Cluster-Kopfschmerz". Diese Kopfschmerzen treten in schneller Abfolge hintereinander auf und betreffen zumeist die Augenregion. Die Schmerzen werden als bohrend und stechend beschrieben und der erste Anfall tritt meist schon morgens beim Erwachen ein. Charakteristisch tritt er in bestimmten Zeiträumen besonders häufig auf. Die Betroffenen sprechen dann von ihrer "Kopfschmerzzeit", Dazwischen können Monate der Beschwerdefreiheit liegen.

Es wird diskutiert, dass die Ursache der Erkrannkung im Zwischenhirn liegt. Genauer gesagt im Hypothalamus. Dieser Bereich  ist zuständig für wichtige Regelkreise wie Schlaf-Wach-Rhythmus und die Anpassung an die Jahreszeiten. Dies könnte erklären, warum sich der Clusterkopfschmerz zu bestimmten Tageszeiten, bzw gehäuft im Frühjahr und Herbst zeigt, da der Hypothalamus auch für das Hormon Melatonin zuständig ist. Dieses Hormon erfährt die stärkste Umstellung im Frühjahr und Herbst. 

Auch hier lohnt es sich, die Craniosacrale Therapie zu versuchen. Der Hypothalamus kann durch eine entsprechende Behandlung in seiner Funktion angeregt und harmonisiert werden.

 

Die Kopfschmerzform, die ausschließlich Frauen kennen, ist die "menstruelle Migräne". Hier besteht ein enger Zusamenhang zwischen den Beschwerden und der hormonellen Situation. Gerade hier wirkt die Craniosacrale Therapie sehr gut da sie , wie oben schon erwähnt, den Hypothalamus stimulieren kann, aber auch die Gehirnareale, die für die Bildung der entsprechenden Hormone zuständig sind, so dass auch hier eine Harmonisierung erreicht werden kann. 

Weitere Behandlungsmöglichkeiten, vor allem bei der psychosozialen Stressvariante sind, wie erwähnt: Massagen, Entspannungstechniken, Prozessorientierte Homöopathie, Phytotherapie und die Ohrkerzentherapie.

 

Doch Kopfschmerz sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn er ist immer ein Warnsignal, dass etwas nicht stimmt, und es können sich andere Erkrankungen dahinter verbergen.

 

- Hoher Blutdruck

- Nierenfunktionsstörungen

- Stoffwechselstörungen (z.B. Leber oder Schilddrüse)

- Anämie

- Vergiftungen (z. b.der typische Kater am Morgen danach oder Giftstoffe aus dem Arbeitsbereich)

- Tumoröse Geschehen im Bereich des Kopfes

- Kieferanomalien

- Schlaganfall

- etc

 

Deshalb: Kopfschmerz vorher von einem Arzt überpfrüfen lassen, ob sich nicht etwas anderes dahinter verbirgt.

 

Letzte Änderung am Dienstag, 25 Dezember 2012 10:46

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