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prozessorientierte Homöopathie Empfehlung

grasWas ist Prozessorientierte Homöopathie?

Ihre Zielsetzung ist es, ein Symptom überflüssig zu machen. 

Dabei bediene ich mich grundsätzlich der gleichen Mittel, wie ein klassischer Homöopath. Jedoch ist es für mich von vitaler Wichtigkeit, dass unser Patient mit mir in einen Prozess eintritt. Jeder, der schon einmal homöopathisch behandelt wurde, kennt den Begriff der so genannten Erstverschlimmerung. Alleine diese Bezeichnung finde ich mehr als abschreckend. Das will doch keiner haben. Ich bezeichne es lieber als Heilkrise. Dieser Begriff beinhaltet an sich schon das Wort Heilung und aus einer überstandenen Krise gehen wir gestärkt hervor. Also: Heilkrise = Heilung stärkend, oder mehr Stärke für den Weg der Heilung. Um das besser zu verstehen, lassen Sie mich etwas ausholen.

Krankheit gehört zur Menschheit, wie Gesundheit. Es gibt ebenso wenig Gesundheit ohne Krankheit, wie Licht ohne Schatten, rechts ohne links, oben ohne unten. Wir alle wollen nett sein, gut, produktiv, ein wertvolles, anerkanntes Mitglied dieser, unserer Gesellschaft. Dinge wie Neid, Hass, Wut, Rebellion, Missgunst und dergleichen wollen wir nicht haben, da sie nicht gesellschaftskonform sind.

Wer kennt nicht den Spruch : „Das darfst Du nicht“, oder „Stell Dich nicht so an.“ Fragt man dann in meist kindlicher Naivität nach, warum, bekommt man meist nur die Antwort : „Darum, weil es böse ist.“ Diese negativen und bösen Verhaltensweisen gehören jedoch zum Mensch sein, ebenso, wie die so genannten erwünschten. Dennoch neigen wir dazu, die negativ belegten zu verdrängen. Der Psychologe C.G. Jung spricht in diesem Falle von inneren Dämonen oder unseren Schattenanteilen., denn genau dahin verbannen wir sie, in den Schatten, wo wir sie bloß nicht sehen müssen.

Wie viele aus meinem Bekanntenkreis haben gesagt, „Wenn ich mal so werde, wie meine Mutter/mein Vater, erschieß mich.“ Bei etwa 80 % davon müsste man eigentlich das Gewehr im Anschlag haben. Je mehr wir etwas ablehnen, je mehr wir nicht so sein wollen, desto mehr beschäftigen wir uns damit, desto eher werden wir so. Stellen Sie sich nun bitte einmal vor, sie besitzen ein Haus. Nehmen wir das gängige Klischee: Ein Stockwerk, mit weißem Gartenzaun und Keller. Schließlich braucht man ja Lagerungsmöglichkeiten für alles was man nicht braucht oder nicht direkt vor seinen Nase haben will. Sie haben es sich im Erdgeschoss gemütlich gemacht. Da sind Wohnzimmer, Küche, Bad, Fernseher, es ist gemütlich und warm. Dann steigt Ihnen ein seltsamer Geruch in die Nase. Um nicht zu sagen: es stinkt gewaltig. Sie gehen dem Geruch nach und stellen fest, es kommt unter der Kellertür durch. Öffnen geht gar nicht, dann käme ja der ganze geballte Gestank in die Wohnung. Also versuchen Sie mittels Handtücher und anderem, die Tür abzudichten. Geht auch erst mal ganz gut. Sie setzen sich zufrieden wieder vor den Fernseher. Doch nach kurzer Zeit eines scheinbaren Friedens stinkt es wieder, noch ekliger und stärker. Entnervt ziehen Sie sich in den ersten Stock zurück, ins Schlafzimmer.

Dort ist es schon nicht mehr ganz so gemütlich zum sitzen, Gut, viele haben da auch einen Fernseher, aber einen nicht so tollen. Wenn Sie Glück haben, haben sie oben noch eine Toilette, aber essen und trinken haben sich gerade erledigt. Sie sitzen also auf dem Bett und schauen mit knurrendem Magen die x-te Wiederholung von irgendwas, als es anfängt zu stinken. Warme Luft steigt ja bekanntlich nach oben. Gestank auch. Irgendwann flüchten sie auf den Dachboden. Ade Toilette, ade Fernseher, ade Wärme, Hallo Kälte, Einsamkeit, und irgendwann: Hallo Gestank.

Ich denke, dieses einfache Modell ( bildlich so dargestellt von Dr. Rosina Sonnenschmidt) macht es deutlich, dass es meist nichts bringt, ein Symptom nur wegzumachen. In den allermeisten Fällen kommt es verändert, oder sogar schlimmer wieder. Das ganze unterliegt meist einer gewissen Progression, das heißt, es wird leider immer schlimmer. Erst ist es ein Unwohlsein, ein Gefühl, dass Sie lieber etwas anders machen wollen, aber Sie beschließen, es zu ignorieren. Nun sucht sich der Schatten einen Weg, um sich bemerkbar zu machen, denn er fordert seine Existenzberechtigung.  Das bemerkbar machen meine ich ohne weiteres wörtlich, denn ein körperliches Symptom wird bemerkt, jedoch in den allermeisten Fällen leider ignoriert, oder weggemacht, so dass es sich irgendwann zu einer handfesten Krankheit auswächst. Nehmen wir als Beispiel nur einmal den Rückenschmerz, der ignoriert wird, da er schon fast zum guten Ton gehört, und mit Schmerzmitteln so schön unterdrückt werden kann, der sich im Bedarfsfall dann zu einem ausgewachsenen Bandscheibenvorfall entwickelt, der uns mit seinen Lähmungserscheinungen daran hindert, weiter zu arbeiten. Oder der dicke Schnupfen, der sich zur Grippe auswächst, nur weil wir unserem Chef nicht sagen können, dass wir die Nase voll haben und eigentlich Urlaub brauchen.Sie sitzen sprichwörtlich gesehen auf dem Dachboden.

Für mich als prozessorientierten Homöopathen ist ein Symptom der Fingerzeig unserer Seele, die uns zeigen will, dass etwas nicht stimmt. Träume sind für uns sehr wichtig, denn sie sind nicht nur die Putzlappen der Seele, sondern eine Art Kino, in dem wir unsere Schatten betrachten können. Ich versuche zu hinterfragen, was hinter diesem Symptom steht. Was will mein Patient nicht sehen? Welchen Schattenanteil gilt es auszuleuchten? Hinter jedem dieser Schatten, die wir leider immer negativ belegen, steckt eine große Kraft und Qualität, die erlöst und anerkannt werden will. Was würden Sie sagen, wenn Sie beim nächsten Einkauf im Laden einen 10 Euro-Schein bekämen, der nur auf einer Seite bedruckt ist, weil irgendwer beschlossen hat, die andere wäre schlecht. Ersatzlos gestrichen. Und dennoch verfahren viele Tag täglich mit ihrer Seele auf diese Art und Weise. Habe ich, im Rahmen der Anamnese, mithilfe des Patienten erfahren können, worum es geht, bekommt er sein Mittel. Doch nun kann und will ich ihn nicht alleine laufen lassen. Ich habe bei meiner ersten Erstverschlimmerung zu hören bekommen „Da musst Du durch, das vergeht wieder, stell Dich nicht so an.“ Natürlich muss ich da durch, natürlich vergeht das, aber muss ich da wirklich alleine durch? Muss ich alleine durch, das ganze Gefühl, das ich nicht will, das mich krank macht, muss ich durch die Erfahrung die mich krank gemacht hat, tatsächlich alleine durch?

Ich sage Nein. Geht mein Patient mit mir und seinem Mittel in seinen Prozess, kann ich ihm mit verschiedenen Möglichkeiten zur Seite stehen. Zum einen natürlich mit einer Gesprächsführung, in deren Rahmen er selbst erkennt, um welche Qualität es geht. Denn nur, wenn er den Schatten selbst als Qualität sehen kann, darf es ein Schatten gewesen sein. Und zum anderen mit verschiedenen Arten der Körperarbeit wie Massagen und Craniosacrale Arbeit, der Lomi-Lomi-Nui, oder den Trauma Orientierten arbeiten der Seelenmedizin.

So kann sich zum Beispiel Wut dahingegen wandeln, dass ich mir nicht alles gefallen lasse, mich nicht ausnutzen lasse, oder aus Neid und Missgunst werden bei einem anderen Licht Ehrgeiz und Kreativität. Die Schattenseiten annehmen heißt nicht, Wutanfälle zu bekommen, seinen Partner zu betrügen oder zu stehlen, sondern die Kraft hinter dem zu sehen, was wir so lapidar als negativ in den Keller sperren um dann enorm viel Kraft aufzuwenden, es da auch zu halten. Wie viel Kraft steht mir zur Verfügung, wenn ich diese „Gefängniskontrolle“ aufgeben kann. Dabei kann die prozessorientierte Homöopathie helfen. Das richtige Mittel ist das Handwerkszeug, das Sie brauchen, um die Kellertür zu öffnen. Kann sein, dass das erste zwar passt, aber zu schwach ist, dann muss man das Mittel in eine höheren Potenz wiederholen, aber sehen, was dahinter ist, was für ein Schatz hinter dieser ehemals so bedrohlichen Türe lauert, das müssen Sie selbst. Ich kann nicht Ihren Weg gehen, aber ich kann Sie begleiten: Dahin, so zu werden, wie wir gedacht worden sind.

Beeinflusst und zum tiul auch unterrichtet wurde ich von großen Homöopathen unserer Zeit wie Peter Gienow (miasmatischer Ansatz), Andreas Krüger und Rosina Sonnenschmidt.

Begeben Sie sich mit mir auf den Weg zu sich selbst. Eine homöopathische Behandlung ist nicht nur, etwas weg machen, sondern ein Weg der Selbsterkenntnis, bei dem ich Ihnen gerne zur Seite stehe. Der Befund ist sehr ausführlich, und um Zeit zu sparen, bitte ich Sie, folgende Unterlagen beim ersten Termin mit zu bringen:

- Impfausweis (um festzustellen, ob evtl. eine Impfung an dem Geschehen beteiligt sein kann, und es sich bei der Problematik sogar um einem Impfschaden handeln könnte)

- Bisher durchgemachte Erkrankungen, Operationen und Unfälle

- Die Umstände Ihrer Geburt (Normal, Kaiserschnitt, etc)

- Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel

- Klinische Befunde der letzten 5 Jahre (Labor, Röntgenbilder, Arztberichte soweit vorhanden)

- Eine Zusammenstellung der Erkrankungen ihrer Familie soweit Sie es in Erfahrung bringen können

- Bei Kindern: 

  • Zusätzlich eine Beschreibung, ob das Kind ein Wunschkind ist, wie die Umstände seiner Zeugung waren, seiner Geburt und der ersten Zeit danach ( Finanzielle oder persönliche Probleme, Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit, Umzug, etc)

Das erspart Zeit und schafft mir einen entsprechenden Überblick. Dennoch kann der erste Befund zwischen 2 und 3 Stunden andauern. Nehmen Sie sich also Zeit mit.

 

Kosten:

  • Der Erstbefund beläuft sich, inclusive Mittelfindung auf 150,00 Euro
  • Jeder weitere Folgebefund wird mit 60,00 Euro/Stunde berechnet
  • Sollten Sie eine Zusatzversicherung haben, fragen Sie bitte vorher nach, ob Ihre Kasse die Kosten übernimmt, da ich nur mit Ihnen privat abrechnen kann.

 

 

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